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Sympathie für Eigentümer von Elektroheizungen

Eigentlich braucht jedes Heizungssystem Strom. Im Kanton Freiburg sollen zirka 11 000 Wohneinheiten mittels einer Elektroheizung für den Wohnkomfort sorgen. Die Anzahl der Elektroboiler ist nicht bekannt. Gemäss dem neuen Energiegesetz, über das am 25. November abgestimmt wird, müssen diese Anlagen bis 2025 ersetzt werden.

All diese Betreiber von Elektroheizungen erhielten seinerzeit die Bewilligung zum Einbau dieses Heizungssystems. Viele Miethäuser sind mit Elektroheizungen ausgestattet. Auch wurde in den 1970er-Jahren viel Propaganda für diese Elektroheizungen gemacht.

Nun sollen diese Eigentümer gezwungen werden, für den Ersatz der Heizung Neuinvestitionen zu tätigen. Stellen wir uns vor, wenn in zirka 30 Jahren plötzlich der Ersatz von Wärmepumpenheizungen gefordert würde! Auch für dieses Heizungssystem wurde ja überall die amtliche Bewilligung eingeholt.

Aus Gründen der Sympathie mit dem heutigen Elektroheizungsbesitzer habe ich bereits das Nein zum neuen Energiegesetz bei der Gemeindeverwaltung abgegeben. Für Zwangmassnahmen bin ich nie zu haben!

Peter Gauch, Schmitten

Freiburger Nachrichten, 17.11.2012

 

 

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2 konkrete Beispiele für den Ersatz einer elektrischen Heizung durch eine Wärmepumpe

Unsere Gegener behaupten, dass die vom Referemdumskomitee genannten Zahlen, Fantasiezahlen sind. Um diesem Zahlenkrieg definitif ein Ende zu bereiten, nachfolgend zwei konkrete Beispiele, welche auf präzisen Offerten und den Studien eines Ingenieurbüros des Kantons basieren. Der Name des Ingenieurbüros sowie der Firma, welche die Offerten erstellt hat, sind dem Referemdumskomitee bekannt. 

Beispiel 1 : Liegenschaft in Stockwerkeigentum mit 14 Wohnugen, Baujahr 1985

Nettoinvestition : 806'000 CHF : Ersatz der elektrisch-direkten Heizung durch ein Wärmepumpensystem Wasser-Luft, Wärmeverteilung mittels Wasser in Radiatoren mit sichtbaren Anschlussleitungen. Neue zentrale Brauchwarmwasserproduktion kombiniert mit Solarenergie für den Ersatz des elektrichen Boiler pro Wohnung.

=> DETAILSTUDIE HIER

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Neues Energiegesetz = grosse Probleme

Beim Kauf inseres Hauses, das mit Elektrizität geheizt wird, wurden wir darauf hingewiesen, dass im Kanton Freiburg Elektroheizungen empfohlen werden, um dem kantonalen E-Werk dauerhafte Abnehmer von Elektrizität zu sichern. Wenn 30 Jahre später neue Vorschriften beschlossen werden, so trifft das die inzwischen in das Rentenalter eingetretenen Personen besonders hart - und das aus mehreren Gründen :

  1. Banken geben oft keine Hypotheken mehr, wenn die Hypothekennehmer kein ausreichendes berufliches Einkommen nachweisen können - und das auch dann nicht, wenn die Immobilie Sicherheit bieten würde.
  2. Solange in der Immobilie die Elektroheizung nicht durch eine alternative Technik ersetzt ist, sinkt ihr Wert erheblich. Das ist besonders schlimm für Personen, die das Haus/die Wohnung auch als Alterssicherung geplant haben.
  3. Gerade Personen im höheren Alter, die während des Umbaus weiter in der Wohnung bleiben, ist ein Umbau der Heizungsanlage wegen der damit verbundenen Unruhe, des Lärms und des Staubs kaum zuzumuten.
  4. Für Rentner ist es aus vielen Gründen viel schwieriger als für jüngere Personen, unter den Angeboten alternativer Heizungstechniken diejenige auszusuchen, die für ihre Wohnung am günstigsten ist.

 

Ein Einwohner vom Saanebezirk

(bekannt vom Komite)

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