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Demontage der heutigen Anlagen!

Es ist irrwitzig bestehende, funktionierende Anlagen zu ersetzen. Wir haben grösste Mühe, die Logik in dieser neuen kantonalen Regelung zu finden. Sie kommt wohl aus der Volkswirtschaftsdirektion, doch unter « Wirtschaft » verstehen wir hauptsächlich « einsparen ».

Um den Energieverbrauch zu reduzieren gibt es heute viele Möglichkeiten, um die bestehenden Anlagen zu optimieren. Wir bezeichnen es jedoch nicht als „einsparen“, wenn bestehende Systeme demontiert werden müssen. Wir beharren auf dem Begriff „bestehende Systeme“, denn es handelt sich nicht um kleine Installationen, denen nur der Stecker ausgezogen werden muss, sondern um umfangreiche Arbeiten, die wesentlich komplizierter sind als es auf den ersten Blick erscheinen mag. 

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Oekologische Widersprüche

Indem der Kanton  Freiburg die elektrischen Heizungen ersetzen will, trägt er zur Erhöhung des Ausstosses an Treibhausgas in die Atmosphäre bei, das heisst zur Klimaerwärmung.

In der Tat werden viele Benutzer von elektrischen Heizungen sich dem Heizöl oder dem Gas zuwenden.

Durch diese Vorgehensweise steht der Kanton im Widerspruch zu den wichtigsten Grundprinzipien der Energiepolitik, welche durch die Konferenz der kantonalen Energiedirektoren (präsidiert durch den für dieses Dossier im Kanton Freiburg zuständigen Staatsrat)  vorgegeben wird. Diese Grundprinzip besteht darin, dass in Zukunft alles unternehmen werden muss, um diese Schadstoffe zu reduzieren.

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Andere Massnahmen sind effizienter

Es gibt wesentlich günstigere und ökologischere Massnahmen zur Reduktion des Stromverbrauchs einer elektrischen Heizung. Die Besitzer elektrischer Heizungen sind bereit, Massnahmen zur Energieeinsparung zu ergreifen. Sie weigern sich jedoch, dass der Gesetzgeber ihnen eine finanzielle und oft auch nicht ökologische unvernünftige Lösung aufzwingt

Die einfache Installation eines Holzofens (8'000 à 12'000 CHF) kombiniert mit einem Ersatz der alten Fenster (16'000 CHF) ermöglicht bereits gleichviel Energieeinsparung wie die Installation einer Wärmepumpe (75'000 bis 100'000 CHF)!

Der Ersatz einer elektrischen Heizung durch eine effizientere Wärmepumpe ist oft nicht möglich in städtischen Gebieten oder in Gebieten mit dichter Bebauung. So ist es zum Beispiel nicht möglich in einer Stadt eine geothermische Sonde zu installieren. Auf dem Land führt die Installation von lärmverursachenden Entlüftungen oft zu Einsprachen der Nachbarn.

Der betroffene Besitzer sieht sich somit gezwungen, sich fossilen Energiequellen zuzuwenden, wie zum Beispiel Gas oder Heizöl. Ist das wirklich eine gute Strategie? Was wird aus den knappen Vorkommen an Gaz und Rohöl.

Es wäre wesentlich einfacher, wenn der Gesetzgeber ein quantitatives Ziel zur Reduktion des Energieverbrauches vorgeben würde et es den einzelnen Besitzern überlassen würde, welches die beste Methode wäre, um dieses Ziel zu erreichen.

Sie finden hier die verschiedenen möglichen Methoden mit einer Abschätzung der Reduktion des Energieverbrauchs.

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Mietzinserhöhungen

Das neue Energiegesetz wird zu einer nicht zu unterschätzenden Erhöhung der Mieten führen. Die durch das neue Energiegesetz notwendigen Investitionen (Ersatz des elektrischen Boilers oder der elektrischen Heizung) ermöglichen es den Besitzern, die Mieten signifikant zu erhöhen.

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Ersatz Ihres Boilers !

  • Der Ersatz eines Boilers verursacht hohe Kosten für ein Ein- oder Mehrfamilienhaus. Ein Solarboiler kostet inklusive Installation zwischen 12'000 und 15'000 CHF für eine Wohnung für 4 Personen.
  • Dies führt oft dazu, dass auch der Heizkessel gewechselt werden muss. So muss zum Beispiel der Besitzer einer Wohnung oder eines Hauses mit einer Oelheizung und einem elektrischem Boiler einen neuen Heizkessel installieren, welcher Brauchwarmwasseraufbereitung und Heizung kombinieren kann!

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Unverhältnismässige Kosten

Viele Zahlen werden zur Zeit im Zusammenhang mit den finanziellen Auswirkungen aufgrund der Verpflichtung, die elektrischen Boiler und Elektroheizungen zu demontieren, publiziert.

Alle Beteiligten sind sich einig mit der Tatsache, dass die Kosten hoch sind und umfassende Arbeiten notwendig sind. Es ergeben sich jedoch Unterschiede zwischen den Schätzungen des Staatsrates und denjenigen des Referendumskomitees.

Unsere Abstimmungskampagne zielt hauptsächlich und alleine darauf ab, die Interessen der Bürger zu verteidigen. Konsequenterweise kommentieren wir nicht die kürzlichen Erklärungen und Schätzungen der Firmen und ihrer Lobby, die das Gesetz unterstützen.

Damit die Bürgerin und der Bürger sich eine klare und objektive Meinung der Kosten dieser Massnahme bilden können, veröffentlichen wir ein konkretes Beispiel einer Energiesanierung eines kleinen Einfamilienhauses aus dem Jahre 1971. Es ist mit elektrischen Heizkörpern alter Generation ausgerüstet und verfügt über einen elektrischen Boiler. Dieses Beispiel schlägt zwei Varianten vor:

  1. Komplette Demontage des Heizsystems (Details hier) und Ersatz durch eine andere Energiequelle (Wärmepumpe), wie es das Gesetz vorschreibt, wenn es akzeptiert wird. Die Zahlen basieren auf einer kürzlich erstellten Offerte.
  2. Beibehalt der aktuellen Anlage, jedoch Modernisierung (Details hier), Einbau eines Schwedenofens, Ersatz der Fenster und Einbau von Sonnenkollektoren. Diese Variante ist leider mit dem aktuellen Gesetz nicht kompatibel. Die aufgeführten Zahlen entstammen ebenfalls kürzlich erstellen Offerten.

Beide Varianten führen zur gleichen Einsparung an elektrischer Energie. Die Kosten der Variante A, erzwungen durch das Gesetz, sind jedoch fast zweimal höher als die Kosten der Variante B. Im weiteren muss der Besitzer der Variante A in absehbarer Zeit seine alten, schlecht isolierenden Fenster trotzdem wechseln! Wir sind einverstanden, dass das Gesetz von Bürgerinnen und Bürgern aktives Energiesparen verlangt (zum Beispiel klare, in Zahlen ausgedrückte Einsparungsziele und -vorgaben). Wir bekämpfen jedoch gegen vom Staat aufgezwungene, finanziell nicht optimale Lösungen.

 

Zusätzlich sind noch die folgenden Punkte in Betracht zu ziehen:

Finanzielle Mittel: Nicht alle Familien, auch solche in guten finanziellen Verhältnissen, haben ein unbeschränktes Budget zur Verfügung. Sie müssten allenfalls zwischen den Ausbildungskosten für ihre Kinder oder dem Ersatz ihrer Heizung wählen.

Subventionen: Es besteht ein grosses Risiko, dass die für die Subventionen zur Verfügung gestellten Mittel nicht mehr genügen werden und dass diese im Verlaufe der Jahre stark reduziert werden. So sind zum Beispiel im Kanton Waadt die Subventionen für den Ersatz der Fenster von CHF 70 pro Quadratmeter auf CHF 40 pro Quadratmeter gesenkt worden. Wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, eine erneuerbare Energiequelle einzusetzen, erhalten Sie keine Subventionen.

Wertzerfall Ihrer Liegenschaft oder Ihrer Wohnung mit der allfälligen Inkraftsetzung des Gesetzes im Jahre 2013 indem ein allfälliger Käufer die notwendigen Investitionskosten vom Kaufpreis abziehen wird.

Mieter, Ihr seid ebenfalls betroffen: Ihr Vermieter wird die zusätzlichen Kosten nicht alleine tragen. Wir sind der festen Ueberzeugung, dass die daraus zwangsläufig folgenden Mietzinserhöhungen wesentlich höher ausfallen werden als eine allfällige Reduktion der Heiz- und Nebenkostenabrechnung.

 

Sie fragen sich sicher, wie so eine Installation mit einem Warmwasserverteilsystem aussehen könnte. Hier ein aktuelles Beispiel aus der Region Freiburg.

 

 

 

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Warum dieses Gesetz zurückweisen ?

Das Referendumskomitee ficht vor allem die Absätze 2 und 3 des Artikels 15 des neuen Energiegesetzes an. Dieser Artikel verlangt insbesonders:

  • Ortsfeste elektrische Widerstandsheizungen mit oder ohne Wasserverteilsystem müssen bis spätestens 1. Januar 2025 durch ein System ersetzt werden, das mit einem anderen Energieträger betrieben wird.
  • Anlagen mit einer hauptsächlich direkt­elektrischen Erwärmung des Brauchwarmwassers müssen bis spätestens 1. Januar 2025 durch ein System ersetzt werden, das mit einem anderen Energieträger betrieben wird.

Nachfolgend unsere Beweggründe für die Zurückweisung dieses Gesetzes:

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